Jeden Tag dreht René Mathieu seine Runde durch die Wälder von Bourglinster. Gut zwei Stunden ist er unterwegs, um die Zutaten für seine Speisen zu sammeln: Wildkräuter, Blüten und im Winter Wurzeln und Zapfen. Der Sternekoch weiß genau, wo die gewünschten Pflanzen wachsen und so hält er innerhalb kürzester Zeit zwei Sträuße violetter Veilchen in seinen Händen, die später zur Nachspeise verarbeitet werden. „Ich fühle mich mit dem Wald verbunden“, sagt Mathieu, der bereits zwei Mal zum weltbesten Gemüsekoch gekürt wurde. „Hier kann ich auftanken und merke immer wieder, dass ich als Mensch nur ein kleiner Teil der Natur…